Der Gehilfe von Knecht Ruprecht steht schon in den Startlöchern, und dort sollte auch der stationäre Handel sein, und mit seinen Trümpfen beim Kunden punkten. © Stefan Klever

Der Gehilfe von Knecht Ruprecht steht schon in den Startlöchern, und dort sollte auch der stationäre Handel sein und mit seinen Trümpfen beim Kunden punkten. © Stefan Klever

Man hört Knecht Ruprecht schon durch die Wälder stapfen – und damit stehen die Weihnachtszeit und damit der hoffentlich äußerst umsatzträchtige Dezember direkt vor der Tür. Sozusagen aus gegebenem Anlass nachfolgend ein kleiner Abriss zu Stimmungslage und Einkaufsplänen der Nation.

Die gute Nachricht zuerst: Die Mehrzahl der Bundesbürger plant auch in diesem Jahr, die meisten Geschenke beim stationären Handel und nicht über das Internet zu kaufen, so jedenfalls das Ergebnis der Deloitte Christmas Survey. Für den Einkauf vor Ort liegen Spezialfachketten deutlich vor klassischen Kaufhäusern. Insbesondere lokale Fachhändler können der Untersuchung zufolge einem erfreulichen Weihnachtsgeschäft entgegenblicken: Für 43 Prozent der Einkäufer kommen sie als erster Anlaufpunkt infrage. Die Pluspunkte des Fachhandels aus Konsumentensicht überraschen zwar nicht, sollen aber dennoch nicht unerwähnt bleiben, einfach weil man gar nicht oft genug darüber sprechen kann! Es sind:

  • kompetente Beratung
  • Hinweise auf Sonderangebote
  • guter Service
  • das Einkaufserlebnis vor Ort

Nun allerdings kommt der Wermutstropfen: Denn knapp jeder zweite Deutsche (43 Prozent) hat vor, sämtliche (!) Weihnachtsgeschenke online einzukaufen, so geht es aus der „Adobe Digital Insights Holiday Spending Survey 2016“ hervor. Damit erweisen sich europaweit nur noch die Briten mit 51 Prozent als größere E-Commerce-Fans. Prognostiziert wird, dass der Gesamtumsatz im deutschen E-Weihnachtsgeschäfts um zehn Prozent gegenüber 2015 auf mehr als 22,73 Mrd. Euro wächst.

Und weil, so wiederum Deloitte, ein Drittel der Bundesbürger schon im November mit dem Einkauf der Weihnachtsgeschenke beginnt, rate ich: Spielen Sie die oben genannten Trümpfe des stationären Handels spätestens jetzt und massiv aus!

Ihr
Andreas Nemeth

 


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