CJ Schmidt in Husum gehörte zu den Modehändlern, die die Ice Bucket Challenge für Marketingaktionen nutzten. Quelle: Youtube

CJ Schmidt in Husum gehörte zu den Modehändlern, die die Ice Bucket Challenge für Marketingaktionen nutzten. Quelle: Youtube

In den vergangenen Monaten war es kaum möglich, nicht von ihr zu hören – der Ice Bucket Challenge. Wie viele (Mode-)Wellen kam sie aus den USA zu uns geschwappt, und kaum ein Promi kam trockenen Kopfes davon. Nach Bill Gates, Barack Obama, Justin Timberlake und vielen anderen ließen sich hierzulande u.a. Matthias Schweighöfer, Verona Feldbusch und Helene Fischer mit Eiswasser übergießen, um auf die Nervenkrankheit ALS aufmerksam zu machen. Die meisten der Nominierten spendeten zudem, obwohl sie dies nach der Bewältigung der Herausforderung nicht hätten tun müssen.

Doch nicht nur A- bis Z-Promis nutzten die gute Sache, um mal wieder auf sich aufmerksam zu machen. Irgendwann kam die Eiswasserkübel-Kampagne auch im deutschen Modehandel an, und der sperrte sich nicht lange. Häuser wie Behrens & Haltermann, Itzehoe, CJ Schmidt, Husum, Dodenhof, Kaltenkirchen, Ramelow in Elmshorn und Silomon in Aurich nahmen die Herausforderung an und machten daraus eine öffentlichkeits- und werbewirksame Aktion. Zum Beispiel indem sie die Challenge in der Fußgängerzone durchführten oder Videos davon bei Youtube hochluden.

Besser kann man das Gute kaum mit dem Nützlichen verbinden und sich bei (potenziellen) Kunden positiv in Erinnerung rufen und ins Gespräch bringen. Dabei müssen es nicht immer solche weltumspannenden Events sein. Meist reicht es, mit offenen Augen und Ohren durch’s Leben zu gehen, die Schere aus dem Kopf zu verbannen und sich inspirieren zu lassen, auch und gerade von Dingen, die – auf den ersten Blick – gar nichts mit dem eigenen Geschäftsfeld zu tun haben.  

Vielfältige Inspiration wünscht Ihnen
Andreas Nemeth