Wenn man mich fragt, ist Begeisterung ein Allheilmittel und ein Alleskönner. Begeisterung kann antreiben. Begeisterung kann anstecken. Begeisterung kann motivieren. Begeisterung kann gute Laune verbreiten. Begeisterung kann fördern. Ich könnte diese Liste endlos fortsetzen. Denn Begeisterung ist das Elixier, das bei sehr vielen Dingen und in zahlreichen Situationen mehr als hilfreich sein kann.

Begeisterung ist ein Allheilmittel, das ganz ohne Chemie auskommt. Foto: Pixabay

Woran das liegt? Nun, besonders in Krisensituationen hilft Begeisterung dabei, wieder aufzustehen, falls man am Boden liegt, weiterzumachen, wenn andere längst aufgegeben haben, und an die Zukunft zu glauben und für sie zu planen, auch wenn die Gegenwart alles andere als rosig aussieht.

Ein Unternehmer, dem es in schwierigen Zeiten gelingt, seine Begeisterung für das, was er tut, zu konservieren und zu kommunizieren, verströmt nicht nur Energie, sondern er setzt auch bei seinen Mitarbeitern Energien frei. Und davon profitiert zum einen die Arbeitsatmosphäre, zum anderen aber das gesamte Unternehmen.

Als treue Leser meines Blogs wissen Sie natürlich, wie Sie an dieses Wundermittel gelangen: durch sich selbst. Das Basisserum jenes Cocktails ist die innere Begeisterung, die in jedem Menschen wohnt. Ihre äußere Hülle wird beispielsweise im Fußballstadion oder während eines Open-Air-Konzerts besonders sichtbar.

Begeisterung lässt sich mit Übung konservieren

Leider gelingt es nur den wenigsten Menschen diese äußere Begeisterung zu konservieren – und sei es nur bis zum nächsten Tag. Sie ist bedauernswerter Weise nicht nachhaltig, sie ist wie ein Strohfeuer – schnell da und genauso rasch wieder weg.

Doch es ist durchaus möglich, mithilfe solcher Events seine Begeisterungsskala oder eben auch die des Teams positiv zu beeinflussen. Dazu allerdings muss das innere Begeisterungspotenzial bekannt sein. Dabei kann helfen, einmal aufzuschreiben, wofür man sich begeistert. Das können ganz unterschiedliche Dinge sein, schließlich ist jeder Mensch anders. Von Briefmarken über Oldtimer bis zu Elefanten ist alles möglich. Eine weitere Fragestellung wäre: Was hat mich schon alles begeistert in meinem Leben?

Die Folge der Beschäftigung mit der Begeisterung ist zum einen, dass man sich bewusst macht, wofür man „brennt“. Zum anderen sind viele Menschen es nicht gewohnt, sich damit zu beschäftigen und haben so den Blick für die begeisternden Faktoren ihres Lebens verloren. Und, last but not least entsteht durch die Beschäftigung mit Begeisterungsfragen quasi automatisch ein positives, energiegeladenes Lebensgefühl, das uns auch durch schwierigere Lebensabschnitte trägt.

Ihr Andreas Nemeth

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