Mahatma Gandhi hat selbst als Statue - wie hier im Hafen von San Francisco - eine einnehmende Ausstrahlung. © Stefan Klever

Mahatma Gandhi hat selbst als Statue – wie hier im Hafen von San Francisco – eine einnehmende Ausstrahlung. © Stefan Klever

Nur wenn es einem gelingt, die eigene Leidenschaft für das, was man tut, nach außen zu tragen, kann man andere begeistern und sie beispielsweise – im positiven Sinne – zum Kauf verleiten. Die bloße „Macht der Worte“, von der kürzlich die Rede war, ist da nur ein Teil des Erfolgs. Der andere sind Ihre Körpersignale.

Vielleicht sind Sie schon mal über einen Markt geschlendert und haben einen Stand mit interessanten Leckereien entdeckt. Sie schauen genauer hin und sehen hinter dem Stand einen Mann, der die Hände in den Taschen oder die Arme vor dem Körper verschränkt hat; es könnte natürlich auch eine Frau sein, die versunken in einer Zeitschrift blättert. Ihr erster Impuls, sich die Artikel näher anzuschauen, löst sich in Nichts auf – die Lust auf Konsum ist vergangen, schließlich will man ja nicht stören!

Die Basis, um Begeisterung körperlich nach außen tragen zu können, ist: Denken Sie begeistert, und fühlen Sie begeistert. Daraus ergibt sich, dass Sie begeistert handeln und Begeisterung ausstrahlen. Dabei hat nach außen getragene Begeisterung nichts mit Lautstärke zu tun. Beste Beispiele dafür waren und sind Mahatma Gandhi, Nelson Mandela oder der Dalai Lama. Allesamt Menschen, die eine enorme Ausstrahlung hatten und haben, ohne dabei Marktschreier zu sein. Diese Aura, der man sich kaum entziehen kann, hat ihre Kraftquelle in den Menschen selbst. Sie sind von „ihrer Sache“ nicht nur begeistert, sondern sie brennen dafür. Dieses Feuer begeistert sie selbst und springt auf andere über. Es ist praktisch unmöglich, sich dem zu entziehen.

Damit auch Sie diese Ausstrahlung gewinnen, nehmen Sie sich täglich ein wenig Zeit, um sich vor Augen zu führen, was Ihnen in den verschiedenen Lebensbereichen Freude bereitet. Sie werden sehen, das hilft!

Freude beim Entfachen der Glut wünscht
Ihr Andreas Nemeth