Geradlinig geht es im Leben nur selten ans Ziel. © Stefan Klever

Geradlinig geht es im Leben nur selten ans Ziel. © Stefan Klever

An und für sich sind Ziele ja eine feine Sache, solange man sie erreicht. Was aber, wenn man – zum Beispiel beruflich – nach fünf Jahren nicht auf der Sprosse der Kar­riereleiter steht, die man ins Visier genommen hatte? Da ist der Frust doch vorpro­grammiert! Oder?

Nein, denn in jeder Situation des Lebens gilt: Unser Glück ist nicht vom Erreichen dieses einen Ziels abhängig, vielmehr existieren unendlich viele Möglichkeiten, um glücklich zu sein. Nur weil wir uns so sehr auf dieses eine Ziel konzentriert haben, hat es eine Wichtigkeit erlangt, die überdimensional, unangemessen und letztendlich auch einschränkend ist. Schließlich ist es ganz typisch für das Leben an und für sich, dass Pläne meist nicht so durchführbar sind, wie man sich das vorgestellt hat oder, wie Bert Brecht es für die Dreigroschenoper textete:

„Ja, mach nur einen Plan
sei nur ein großes Licht
und mach dann noch ’nen zweiten Plan
gehn tun sie beide nicht.

Ein glücklicher und erfolgreicher Mensch kennt zwar seine Richtung, doch ihm ist vor allem auch eine Vielzahl an Wegen bekannt, um seine Ziele und Wünsche zu ver­wirklichen. Das nimmt Druck, vermeidet unnötigen Stress und schaltet Fixierungen aus.

Wenn Sie diese Glücksdenkweise in Ihr Leben integrieren, werden Sie unweigerlich spüren, dass Sie Ihre Ziele schneller erreichen. Zwar nicht immer auf dem ursprüng­lich geplanten Weg, jedoch mit ungleich größerer Gelassenheit. Das wiederum hat zur Folge, dass sich Ihre Lebensqualität um ein Vielfaches erhöht – und dagegen ist ja nun wirklich nichts einzuwenden oder?

Die nötige Lockerheit wünscht Ihnen Ihr
Andreas Nemeth