Schön wär’s, wenn das Spielen emotionalen Ausdrucks genügen würde, um erfolgreich zu verkaufen. So ist es aber leider nicht. Wir alle haben es schon erlebt: Man geht in ein Restaurant, wird ausgesprochen höflich begrüßt und kaum wendet einem der Ober den Rücken zu, ist sein Lächeln wie weggewischt. Es war nur „aufgesetzt“. Oder: Man kommt zum Arzt und wird beim Empfang nach dem Befinden gefragt, bei der Antwort jedoch wendet sich die Mitarbeiterin bereits einer Kollegin zu. Es stand kein echtes Interesse hinter der Frage.

Wer seinem Gegenüber Begeisterung nur vorspielt, der wird kaum überzeugen können. Foto: Pixabay

Was im Privatleben, vielleicht als unhöflich oder unaufmerksam durchgehen mag, kann im beruflichen Umfeld fatale Folgen haben, und zwar sowohl bei Kunden als auch bei Mitarbeitern oder Kollegen. Da der Schuss kann leicht nach hinten losgehen kann, sollte man lieber darauf verzichten, Interesse oder Begeisterung zu heucheln.

Arbeiten Sie doch stattdessen besser an Ihrer echten emotionalen Ausdrucksstärke. Die bekommen Sie mehr oder minder automatisch, wenn Sie von Ihrem Standpunkt zu 100 Prozent überzeugt sind bzw. hinter der Sache, um die es geht, bzw. dem Artikel, den Sie gerade präsentieren, voll und ganz stehen.

Je überzeugter Sie sind, desto besser Ihr emotionaler Ausdruck

Unbestritten kann dem emotionalen Ausdruck mit körpersprachlichen Aspekten noch etwas nachgeholfen werden. Doch letztendlich ist Ihre eigene Überzeugung, Ihre Begeisterung für Ihre Vision, Ihr Tun, Ihr Geschäft, Ihr Sortiment der entscheidende Faktor. Auf jedem Körperseminar erfahren Sie als erstes, dass Ihr Körper nicht lügen kann, ganz gleich, wie sehr Sie schauspielern. Wer nur zu 80 Prozent überzeugt ist, dessen Körper drückt genau dies aus. Nur was Sie aus vollem Herzen anpreisen, hat das Potenzial Ihr Gegenüber zu begeistern!

Die Voraussetzung für echten emotionalen Ausdruck ist, dass Ihnen selbst die Vorteile für möglichst alle Beteiligten klar sind. D.h. überlegen Sie sich vor dem Gespräch mit Kollegen oder Angestellten, inwiefern alle von Ihren Plänen oder Gedanken profitieren können. Beim Verkaufsgespräch mit einem Stammkunden bedenken Sie beispielsweise, was diesem in der Vergangenheit gefallen hat oder welche Ereignisse (Urlaub, Jubiläum, Geburtstag) gerade anstehen. Handelt es sich um einen Neu- oder Laufkunden ist echte Freude angebracht, denn was gibt es Schöneres als neue Kunden für das Geschäft zu begeistern. Bringen Sie dies zum Ausdruck, und hören Sie anschließend genau hin, um den Kunden schnell besser kennenzulernen. Echter emotionaler Ausdruck braucht keine Schauspielerei, sondern überzeugt und begeistert von selbst.

Wie Sie diese Begeisterung in sich und in Ihren Teams erzeugen, das erleben Sie in unseren Potenzialtrainings mit diesem KLICK!.

Ihr Andreas Nemeth

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