In der Ruhe liegt die Kraft - das gilt auch für die Gesprächsführung. © Stefan Klever

In der Ruhe liegt die Kraft – das gilt auch für die Gesprächsführung. © Stefan Klever

Ganz gleich, ob schlechte oder gute Nachricht, man sollte sein Gegenüber nie zu sehr überraschen, denn das führt leicht zu einer Überforderung. Besser ist es, dem eigentlichen Gespräch eine Aufwärmphase vorzuschalten, bei der Sie am besten auf die START-Aspekte achten:

S-ympathisch
T-olerant
A-kzeptierend
R-uhig
T-hematisierend

Ein Lächeln schadet nie und so auch nicht zu Beginn eines Gesprächs, denn es signalisiert Offenheit, Heiterkeit und Sympathie. Wenn Ihr Gesprächspartner dann noch Ihre Hände sehen kann und Sie diese nicht verschränken, kann es weitergehen.

Tolerant wirken Sie, wenn Sie Fettnäpfchen und polarisierende Themen, wie z.B. Religion und Politik, vermeiden.

Signalisieren Sie Ihrem Gegenüber, dass Sie die Person so akzeptieren wie sie ist. Das funktioniert am besten, indem Sie eine persönliche (z.B. besonders gute Leistungen im Unternehmen) oder allgemeine Anerkennung (schönes Ambiente o.ä.) aussprechen.

In der Ruhe liegt die Kraft – das gilt auch für Gespräche. Deswegen: Achten Sie insbesondere zu Beginn des Gesprächs auf Ihr Sprechtempo und Ihre Gestik.

Wenn Sie und Ihr Gesprächspartner einen gemeinsamen Rhythmus gefunden haben, können Sie thematisierend werden, d.h. Sie beginnen, Ihr Anliegen einzuleiten.

Das sollten Sie aber wirklich erst dann tun, wenn Sie den Eindruck haben, dass die ersten vier START-Aspekte zu Ihrer Zufriedenheit ausgefallen sind. Ansonsten, lieber noch ein bisschen warten mit dem Thema – damit es kein Fehlstart wird.

Allzeit gute Gespräche wünscht
Ihr Andreas Nemeth