Offenes Schmuckkästchen aus dem diverse Ketten hervorquellen.

Gute Prognose für die Zukunft: Luxusgüter werden auch in Zukunft lieber stationär gekauft. © Pixabay

Derzeit raufen sich viele Inhaber von Fachgeschäften vor Ort die Haare, ob der scheinbar übermächtigen Online-Konkurrenz. Da es zum einen nichts bringt, zu verzweifeln, und Resignation lediglich potenziell vorhandene Ideen blockiert – hier zur Abwechslung eine gute Nachricht für den stationären Handel: „Luxusmode wird am liebsten im Geschäft gekauft“, und zwar auch in Zukunft. So jedenfalls das Ergebnis einer Studie von Bain & Company zum zukünftigen Kaufverhalten bei Luxus-Labels.

Die Managementberatung hat zudem festgestellt, dass die Umsatzentwicklung der Luxusgüterindustrie in Zukunft maßgeblich von der Generation Y – das sind die zwischen 1980 und 1999 Geborenen – bestimmt werden wird. Bis 2025 werden sie 40 Prozent (2016: 27 Prozent) aller Käufe von Luxusartikeln im Bereich Kleidung, Schmuck, Schuhe und Accessoires tätigen. Wer sie gewinnen – und halten – möchte, muss hohe Ansprüche an Produkte und Service erfüllen. Das Kauferlebnis sollte ebenfalls höchsten Erwartungen entsprechen. Das Gute daran: Diese Dinge können stationär sehr viel leichter geboten werden als im Internet. Mit ein Grund, warum die Bain-Studie prognostiziert, dass im Jahr 2025 rund 75 Prozent aller Käufe von Luxusartikeln der oben genannten Bereiche in Flagship-Stores, Boutiquen und Outlet-Centern erfolgen werden.

Andere Generation – anderes Kaufverhalten

Um diese Klientel mit Potenzial für den stationären Handel zu erreichen, sollte man ihr Kaufverhalten kennen, das sich ganz erheblich von älteren Generationen unterscheidet: Die Millenials tauschen sich online mit Gleichaltrigen über begehrte Label aus und holen deren Meinung ein, sie entscheiden sich deutlich schneller für einen Artikel, und sie erwarten, dass Marken ihre persönlichen Werte und Gefühl repräsentieren.

Angesichts dieser Prognose wäre es doch sinnvoller, Sortiment, Service und Kauferlebnis einmal unter die Lupe zu nehmen, anstatt den Kopf in den Sand zu stecken? Was meinen Sie?

Ihr
Andreas Nemeth


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