„Worte sind Luft. Aber die Luft wird zum Wind, und der Wind macht die Schiffe segeln.“ … oder auch kentern, könnte man die Aussage des österreichisch-ungarischen Schriftstellers Arthur Koestler ergänzen. Denn möglichst nie sollte man vergessen, dass Sprache Macht ist. Einfach nur so „dahin plappern“ geht mit gutem Gewissen nicht – denn alles, was man sagt, hat man gedacht und somit hat auch der gute, alte Johann Wolfgang von Goethe Recht, wenn er schreibt „Worte sind der Seele Bild“.

Genauso wie Wind ein Segelboot vorwärts- oder zum Kentern bringen kann, können dies Worte mit Menschen tun. © Pixabay

Genauso wie Wind ein Segelboot vorwärts- oder zum Kentern bringen kann, können dies Worte mit Menschen tun. © Pixabay

Jedes Wort, das wir sprechen, hat Folgen. Worte können Wind in die Segel geben und beflügeln, motivieren, Potenziale fördern. Genauso können sie aber Schiffe zum Kentern bringen und ausbremsen, demotivieren oder Potenziale zerstören. Bewusster Umgang mit Sprache ist nicht Kür, sondern Pflicht im Umgang miteinander, sei es im privaten oder im beruflichen Umfeld, sei es im Selbstgespräch oder in der Kommunikation mit anderen.

Positiven Sprachgebrauch kann man trainieren

Wann starte ich montags positiver in die Woche: Wenn ich mir denke „Diese Woche gelingt bestimmt Vieles“ oder „Die letzte Woche lief schon bescheiden, so geht es bestimmt weiter“? Welcher Kunde wird sich zuvorkommender behandelt fühlen, derjenige, dem gesagt wird „Das müssen wir nachbestellen“ oder derjenige, dem man „Sehr gerne bestelle ich diesen Artikel für Sie und rufe Sie sofort an, wenn er bei uns angekommen ist“ entgegnet?

Ein Mensch, der seine blockierenden Sprachmuster erkannt hat, kann diese durch Training ändern und so eine positivere Ausdrucksfähigkeit erlangen, von der er selbst und sein gesamtes Umfeld profitieren.

Ihr
Andreas Nemeth

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