Kürzlich hatte ich gerade den Blogbeitrag fertiggeschrieben und SEO-freundlich formatiert – peng, friert der Bildschirm ein. Alles weg, natürlich! Eine Bekannte wollte ihre Umsatzsteuervoranmeldung online an das Finanzamt übermitteln und bekam ständig eine nicht nachvollziehbare Fehlermeldung. Ärgerlich! Sie haben es eilig, und die Straßenbahn fährt vor der Nase weg. So ein Mist! Ein wichtiger Geschäftstermin steht an, und schwups, der Kaffee tropft auf das weiße Hemd. Das Telefon klingelt, und Sie sehen die Nummer eines ausgesprochen unangenehmen Bekannten. Muss das sein?! All das sind ziemlich alltägliche Situationen, die mitunter den ganzen Tag verderben können, uns aber mit Sicherheit länger nachhängen als wir möchten – und sie es verdient haben, wenn wir mal ehrlich sind.

Tiefes in den Bauch Atmen, aktiviert das Zwerchfell und massiert die inneren Organe. © Pixabay

Tiefes in den Bauch Atmen, aktiviert das Zwerchfell und massiert die inneren Organe. © Pixabay

Diese Zwischenfälle, die uns Stresshormone ausschütten lassen und uns stante pede in den Abwehrmodus geschickt haben, können wir nicht verhindern, aber wir können unsere Reaktion darauf verändern. Dies funktioniert mit der ALI-Übung, die Ali Mahlodjis in seinem ‚Work Report 2019‘ vorstellt. Dahinter verbirgt sich die Kombination aus Atmen, Lächeln und Innerlichkeit.

Puffer zwischen Aktion und Reaktion einbauen

Damit Sie zuhause üben können, einen Puffer zwischen Aktion und Reaktion einzubauen, erläutere ich das Ganze noch etwas genauer. Beim Atmen ist es wichtig, dass in den Bauch geatmet wird. Dadurch werden das Zwerchfell aktiviert und die inneren Organe massiert, was wiederum zur Beruhigung beiträgt. Nachdem man in den Bauch geatmet hat, setzt man ein breites Lächeln auf. Das mag in der Situation zwar absurd wirken, signalisiert dem Gehirn aber, dass etwas Entspannen­des/Tol­les passiert sein muss. Mit Luft gefülltem Bauch und Lächeln im Gesicht lässt man diese Situation nun auf sich wirken und atmet lustvoll und bewusst aus, so als wäre etwas gelungen und man zufrieden darüber. Das war’s auch schon.

Wer diese Übung regelmäßig praktiziert, braucht meist nicht länger als eine halbe Minute, damit sich das Erfolgserlebnis des „Nicht-sofort-Reagierens“ einstellt, und das ist in diesen Fällen meist besser als in die Luft zu gehen oder den ganzen Tag mit negativen Gedanken zu verderben.

Ihr
Andreas Nemeth

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