Manches am Menschen, und damit zugegebenermaßen auch an mir selbst, wird mir auf ewig ein Rätsel bleiben. Nehmen wir z.B. mal die Dankbarkeit: Solange der Mensch jeden Morgen putzmunter aus dem Bett springt, ist es für ihn selbstverständlich. Freude darüber, dass das so ist? Fehlanzeige! Erst wenn sie oder er krank daniederliegt, entsteht das Bewusstsein dafür, wie dankbar man für seine Gesundheit sein kann und sollte. Begeisterung für einen gesunden Körper keimt auf. Doch kaum ist der Mensch wieder fit wie ein Turnschuh, schwinden Begeisterung und Dankbarkeit rasend schnell dahin. Lerneffekt: gleich Null!

Wer JETZT dankbar ist, hat mehr vom Leben. © Pixabay

Wer JETZT dankbar ist, hat mehr vom Leben. © Pixabay

Gleiches gilt für Partner, die erst merken, wie ihnen der andere den Rücken gestärkt hat, wenn der schon das Weite gesucht hat. Oder nehmen wir mal Arbeitnehmer, die nach einer Zeit der Arbeitslosigkeit wieder einen Job finden, wie lange hält das Glücksgefühl darüber an? Oder Arbeitsgeber, die engagierte Mitarbeiter erst dann erkennen, wenn sie bei der Konkurrenz angeheuert haben.

Dankbarkeit führt zu Freude, Undankbarkeit zu Frust

Merken Sie, wie sehr diese Verhaltens- und Denkweise der Lebensfreude den Garaus macht? Denn durch diese Form der Undankbarkeit entsteht Mangel, und dieser Mangel führt zu Frust, und Frust lähmt. Wenn Sie also begeistert leben möchten, empfehle ich Ihnen die Dinge, die JETZT wichtig sind, mit Freude zu tun, statt Frust zu suchen.

Am besten führen wir alle uns täglich vor Augen, wofür und wem wir jeden einzelnen Moment dankbar sein können. Wahre Begeisterung und echte Lebensfreude werden immer durch tiefe Dankbarkeit erzeugt.

Danke, dass Sie diesen Blogbeitrag lesen und vielleicht sogar teilen!

Ihr
Andreas Nemeth

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