Früher war alles besser: Marketing damals und heute haben nicht mehr viel gemeinsam. © lukeruk/Fotolia

Früher war alles besser: Marketing damals und heute haben nicht mehr viel gemeinsam. © lukeruk/Fotolia

Zum Abschluss des Jahres will ich nicht zurückblicken, sondern nach vorn und mich dem Thema des digitalen Marketings widmen. Da stehen nämlich einige Innovationen an. Das Unternehmen Arithnea hat die wichtigsten Trends in diesem Bereich für 2017 praktischerweise zusammengefasst, und das möchte ich Ihnen nicht vorenthalten:

  1. Digitales Marketing wird weltweit mobiler. Darauf müssen vor allem die Unternehmen der Exportnation Deutschland reagieren und ihre digitalen Marketingmaßnahmen weltweit für Mobile optimieren.
  1. Werbemöglichkeiten für Messaging-Apps entstehen. Die User kommunizieren immer häufiger über Messaging-Apps, allen voran natürlich WhatsApp. Bislang existieren für diese Kanäle keine geeigneten Werbemöglichkeiten. Das wird sich 2017 vermutlich ändern.
  1. Künstliche Intelligenz (KI) hält Einzug in die Kundenansprache. Im Kundenservice und von Suchmaschinen wird KI bereits in Ansätzen genutzt. So betreibt z.B. ein New Yorker Hotel auf Basis von IBM Watson einen autonomen Auskunftsroboter für seine Gäste; Google nutzt KI, um semantische Anfragen korrekt aufzulösen.
  1. Marketing-Clouds verbreiten sich weiter. 2017 werden die Unternehmen für ihr digitales Marketing verstärkt Komplett-Suiten aus der Cloud einsetzen. Die Unternehmen profitieren durch die Suiten von reduzierter Komplexität und einem einfacheren Betrieb.
  1. Auf Basis der Komplett-Suiten können Unternehmen künftig einfacher Kundendaten auf einer einheitlichen Plattform sammeln und auswerten. Mit Predictive Analytics können zukünftige Interessen antizipiert und entsprechende digitale Werbung zum richtigen Zeitpunkt automatisiert ausgespielt werden.
  1. Die meisten Unternehmen haben ihre ‚Mobile First‘-Strategien inzwischen erfolgreich umgesetzt. Jetzt werden die Inhalte auch für die anderen Kanäle optimiert, damit die Unternehmens-, Marken- und Serviceerfahrungen ihrer Kunden über sämtliche Devices hinweg identisch.
  1. Content-Marketing muss sich messen lassen.Die Unternehmen werden künftig versuchen, eine vernünftige Balance aus Content-Menge, Veröffentlichungsfrequenz und Aktualität zu finden.
  1. Lifecycle-Marketing setzt sich auch im B2B durch, da das digitale Werbeumfeld immer wettbewerbsintensiver wird und sich die digitale Werbung dadurch zunehmend verteuert.

Einen guten Rutsch in ein
für Sie glückliches und erfolgreiches
und für uns alle
friedlicheres Jahr 2017

wünscht Ihr
Andreas Nemeth

 


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