Sind Gespräche erst einmal emotional festgefahren, ist ein Wenden in eine andere, positive Richtung so gut wie unmöglich. © Stefan Klever

Sind Gespräche erst einmal emotional festgefahren, ist ein Wenden in eine andere, positive Richtung so gut wie unmöglich. © Stefan Klever

Gefühle sind ja eine schöne Sache – jedenfalls wenn sie positiv sind, können aber im auch für allerlei Spannungen und Missverständnisse sorgen. Lebensgewinner erkennen und nutzen den Unterschied zwischen positven und negativen Emotionen in ihren Gesprächen. Von den negativen Gefühlen lassen sie sich nicht einschüchtern oder gar von ihrer Strategie abbringen, und positive Gefühle wissen sie zum Erfolg aller Beteiligten zu nutzen.

Wem es gelingt, mit den eigenen Emotionen und denen seiner Gesprächspartner professionell umzugehen, dem steht für seinen Kommunikationserfolg so gut wie nichts mehr im Weg. Ich möchte Ihnen drei Gewinnerstrategien verraten, mit denen auch Sie Ihre Gesprächserfolge erhöhen können:

  1. Akzeptieren Sie unterschiedliche Wahrnehmungen! Die Art der Wahrnehmung ist eine sehr persönliche Sache, denn sie ist Ergebnis individueller Erlebnisse. Soziale und geografische Unterschiede ergeben unterschiedliche Wahrnehmungen ein und derselben Sache – Recht hat aber jeder.
  2. Hüten Sie sich vor Verletzungen! Sie sind oft ein Ergebnis von Wut, manchmal auch nur von Unüberlegtheit. Immer aber verhindern sie, dass Gespräche vernünftig geführt werden können. Klappen gehen runter, jede Aufnahme wird verweigert, das Gespräch ist in einer Sackgasse, und es ist zu eng zum Wenden. Davon hat keiner etwas!
  1. Gewinnen Sie mit Sensibilität! Machen Sie sich Gedanken über Ihr Gegenüber, fühlen Sie sich ein, hören Sie hin, haben Sie Verständnis – dann klappt es auch mit der Kommunikation!

Ihr Andreas Nemeth