„Spaßgesellschaft“, „Berufsjugendliche“, „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen“ – wenn es um Spaß geht, verstehen (nicht nur) die Deutschen nicht wirklich welchen. Wie schade! Denn zum einen ist es einfach gesünder, Dinge mit Freude zu machen und Spaß am Leben zu haben als sich sauertöpfisch und pessimistisch durch selbi­ges zu quengeln. Und zum anderen sind Menschen, die Spaß am Leben im Allge­meinen und an ihrer Arbeit im Besonderen haben, besser für das Unternehmen, für die Atmosphäre, für das Team und für den Erfolg.

Wer seine Arbeit mag, lebt nicht nur gesünder, sondern hat mehr Spaß im Leben. © Pixabay

Zugegeben, auch ich als Motivationstrainer habe Phasen, in denen es mir schwerer fällt, mich zu motivieren. Aber ich weiß auch genau, wenn ich mit Unlust an meinen Job herangehe, mache ich ihn nicht nur schlechter, sondern werde auch unglaubwürdig. Da­von hat keiner etwas, und zudem möchte ich das einfach nicht.

Ebenso bewusst ist mir, dass ich 70 Prozent meines wachen Lebens mit Arbeit ver­bringe – würden Sie meine Frau fragen, wären es weitaus mehr. Das bedeutet: Zu fast drei Viertel unserer bewusst erlebten Lebenszeit beschäftigen wir uns damit, un­sere Existenz zu sichern.

Wer Spaß an der Arbeit hat, verbringt schon mal 70 Prozent seines Leben gut gelaunt

Das mag im ersten Moment erschreckend klingen, doch bei genauerer Betrachtung verliert diese Zahl ihren Schrecken. Der gänzlich verschwindet, wenn Sie Ihre Ar­beitszeit mit so viel Spaß und Freude verbringen wie möglich. Dazu muss man sich nur bewusst machen, wessen Lebenszeit man im Geschäft verbringt. Ist es die Ihrer Kunden? Oder die Ihrer Kolleginnen und Kollegen? Ist es die Ihrer Mitbewerber?

Nein, es ist einzig und allein Ihre persönliche Lebenszeit. Das bedeutet, dass Sie diese Zeit auch nutzen können, um Ihr Leben so begeistert wie möglich zu gestalten. Wenn Ihnen dieses Vorhaben gelingt, haben Sie auf jeden Fall schon einmal 70 Pro­zent Ihres Lebens mit Spaß verbracht. Und das ist doch gar nicht mal so übel oder?

Ihr
Andreas Nemeth

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