Kontrolle im positiven Sinn, bedeutet nicht das Haar in der Suppe zu suchen, sondern das Goldnugget im Kieshaufen. © light Impression - Fotolia.com

Kontrolle im positiven Sinn bedeutet nicht, das Haar in der Suppe zu suchen, sondern vielmehr das Goldnugget im Kieshaufen. © Light Impression – Fotolia.com

… Kontrolle ist besser – diese Lenin zugeschriebene Redewendung hat vor allem in einem Zusammenhang ihre Richtigkeit. Wenn es nämlich um die Sicherung Ihres Erfolgs geht, sollte Kontrolle das Instrument Ihrer Wahl sein.

Kontrolle ist hierzulande ein eher negativ besetzter Begriff, doch im von mir verwendeten Zusammenhang ist damit ein Motivationsinstrument gemeint, um sich zu loben. Wenn Sie sich nicht kontrollieren, können Sie sich auch nicht loben, und wer sich nicht lobt, wird letztendlich nicht die notwendige Energie aufbringen, um den einmal eingeschlagenen Weg der bewussten Entwicklung weiterzugehen.

Dabei ist mit Lob nicht gemeint, sich als die Größte oder den Größten hinzustellen. Vielmehr geht es mir um eine Art persönlichen Werbespot, in dem die eigenen Leistungen geschätzt und vor allem zunächst einmal bewusst wahrgenommen werden.

Diese Form der Kontrolle sollte man aber nicht nur bei sich selbst einsetzen. Eine Führungskraft, die ihre Mitarbeiter nicht – in diesem positiven Sinn – kontrolliert, kann auch nicht – gerechtfertigt – loben, da sie gar nicht weiß, welche Herausforderungen die Mitarbeiter Tag für Tag meistern. Das Dumme daran ist nur, dass viele Führungskräfte diese Form der Kontrolle mit Fehlersuche verwechseln, während das eigentliche Ziel sein sollte, Qualitäten zu entdecken, die anerkennend herausgestellt werden können. Denn ewige Mäkelei demotiviert, Lob hingegen motiviert und treibt zu neuen Bestleistungen an. Glauben Sie mir: Am Erfolg eines Unternehmens können Sie ablesen, wie intensiv diese positive Form der Kontrolle durchgeführt wird!

Ihr
Andreas Nemeth