So gruselig können Herausforderungen erscheinen, müssen sie aber nicht! © Jeffrey Collingwood / Fotolia.com

So gruselig können Herausforderungen erscheinen, müssen sie aber nicht! © Jeffrey Collingwood / Fotolia.com

Bekannte von uns bekommen in wenigen Wochen einen jungen Hund. Es ist der erste ihre Lebens, und noch bevor der Welpe bei ihnen eingezogen ist, tauchen Sorgen, Ängste und Bedenken auf, die die beiden immer wieder daran zweifeln lassen, ob es wirklich die richtige Entscheidung ist. Kann man den Hund mit dem Lebensstil vereinbaren? Hat das Tier (es kommt aus Spanien) auch keine Mittelmeerkrankheiten? Welche Versicherung muss man haben? Was füttert man am besten? Sie lesen Ratgeber, stöbern im Internet und je mehr sie „wissen“, desto unsicherer werden sie.

Ein Problem, das wir alle wahrscheinlich schon mal mehr oder weniger erlebt haben. Eine wie auch immer geartete Herausforderung kommt auf uns zu und sofort blitzt der Gedanke im Kopf auf „Oh Gott, was kann da alles passieren?“ und alle möglichen und unmöglichen Horrorszenarien entstehen in der Phantasie. Der Effekt: Man ist gelähmt wie das Kaninchen vor der Schlange … das Resultat kennen Sie ja!

Um zu vermeiden, dass man vor Herausforderungen zurückschreckt, sollte man das Laufen – im übertragenen Sinn natürlich – trainieren. Damit meine ich, dass Sie üben sollten, sich beim Auftreten von Problemen sofort folgende Fragen zu stellen:

Wie geht es? oder Wie könnte es gehen?

Lassen Sie diese Fragen zu einem Automatismus werden, und Sie werden sich wundern, wie viele Lösungswege Ihnen auf Anhieb für Herausforderungen einfallen, die anderen unüberwindbar erscheinen.

Viel Spaß beim Training wünscht
Ihr Andreas Nemeth